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Lebensstile neu und anders

Thomas Morus Akademie Mai 2018

Bereichsvorstand im GKS Bereich West neu gewählt

Oberst i.G. Albert Hecht übergibt das Steuer an Oberstleutnant Michael Nickolaus

Sehr emotional verabschiedete sich der scheidende Vorsitzende des Bereichs West nach 15 Jahre ehrenamtlichen Engagements für die GKS mit den Worten: „Es war schön bei Euch.“ Die anwesenden Delegierten der GKS Bereichskonferenz West II/2017 und deren Familien dachten wohl eher: „Danke, dass Du Dich so sehr für uns und die Sache der GKS eingesetzt hast.“
Der scheidene Vorsitzende Obert i.G. Albert Hecht wEine Ära Hecht ging zu Ende. Mit Freude und Wehmut schauten Wegbegleiter auf das Geleistete des Teams um Oberst i.G. Hecht mit den Stellvertretern OFA d.R. Dr. Karin Schrödl und OTL Michael Nickolaus sowie dem Geschäftsführer OSFw a.D. Joachim Lensch. Der eigens angereiste stellvertretende Bundesvorsitzende Hptm Andreas Quirin war voller Begeisterung am Ende der Bereichskonferenz und dankbar, dass er eine solch gute Veranstaltung im konstruktiven Miteinander, Füreinander und im gelebten christlichen Glauben der Soldaten und deren Familien – einer intakten soldatischen Gemeinschaft - miterleben durfte.
Wie immer im „Westen“ war die Bereichskonferenz am 1. Adventswochenende ein Mix aus Konferenz, Familienerlebnis, TeamBuilding, einem katholischem Erlebnis und Entspannung vom Alltag. Der erste Abend war geprägt von der administrativen Vorbereitung der Vorstandswahl und dem Auftritt des Zauberers Kalibo währende der Adventsfeier. Am zweiten Tag standen die Berichte des stellvertretenden Bundesvorsitzenden Hptm Quirin, des Leitenden Militärdekan Msgr. Schnettker, des Sachausschutzvorsitzenden Kommunikation OTL Schiebilski zum „Neuen Corporate Design der GKS“, SFw Magdolen zum Antrag auf Namensänderung der GKS in Gemeinschaft Katholischer Soldatinnen und Soldaten und letztendlich des Bereichsvorsitzenden Oberst i.G. Hecht im Fokus. Im Anschluss an die Serie von Berichten erfolgte die Bekanntgabe der Kandidaten für den neuen Vorstand. Während der anschließenden Familienwanderung wurde die Personalie lebhaft diskutiert. Danach wurde der Adventsgottesdienst in der gewohnt familiären Atmosphäre gefeiert. Das „goldene Bingo“ von Oberst i.G. Hecht beschloss den doch sehr lebhaften Tag. Am nächsten Tag wurde im Morgenimpuls das Thema des vorherigen Tages aufgenommen – der vergessene Kontinent Afrika.
Mit der Wahl erreichte das Wochenende seinen Höhepunkt. Einstimmig wurden OTL Michael Nickolaus zum Vorsitzenden, OTL Gerd Fridrich zum 1. Stellvertreter und OTL i.G. Stefan Schlereth zum 2. Stellvertreter gewählt. Unmittelbar nach der Wahl hat sich Christina Ternes bereit erklärt, im neuen Team als Geschäftsführerin ihren Beitrag leisten zu wollen.
Der alte und neue Vorstand wvon links: OTL Gerd Fridrich, Christina Ternes, OTL Michael Nickolaus, OStFw a.D. Joachim Lensch, OFA d.R. Dr. Karin Schrödl, Oberst i.G. Albert Hecht
Aus Sicht der Anwesenden präsentiert sich der neue Vorstand als eine sehr erfahrene und facettenreiche Führungstruppe, die den Faden der Vorgänger fest in den Händen halten wird und auch neue Wege beschreiten will.
Zum Schluss möchten sich alle Mitglieder und deren Familien des Westens bei Obert i.G. Albert Hecht, OFA d.R. Karin Schrödl und OSFw a.D. Joachim Lensch sehr herzlich bedanken. Ihr habt nicht nur gut gedacht --- Ihr habt auch gut gemacht.
Vielen Dank!!!
Text und Bilder: M.Nickolaus

„Lotsen für die Zukunft“

- Erfolgreicher Start der Akademietagung für Offiziere der Bundeswehr

Mit einem neuen Format präsentierte sich die bewährte Kooperation der Thomas-Morus-Akademie, des katholischen Militärdekanats Köln und der Gemeinschaft katholischer Soldaten Bereich West am 26./27.09.2017 in Bensberg bei Köln.
Thomas Morus Akademie 26 27.09.2017In der Veranstaltung „von Mittag bis Mittag“ gab es insgesamt fünf Vorträge mit jeweils anschließender Diskussion. Die Themen gaben Anstöße zum Navigieren durch eine unübersichtliche Weltlage. 

Am ersten Nachmittag trug Prof. Dr. Christian Neuhäuser zum Begriff der Verantwortung vor.  Auf der Grundlage ihrer eigenen Erfahrungen als Soldat und Christ führten die teilnehmenden Offiziere eine angeregte Diskussion.
Spannend aufgrund eigenen Erlebens war auch der Vortrag vom Werbefachmann Hubert Hundt. Seine Agentur verantwortet die laufende Bundeswehrkampagne „Mach, was wirklich zählt“, in der u.a. mit einer Daily Soap auf YouTube geworben wird. Die Werbung stellt nicht nur bekannte VorteileThomas Morus Akademie 2 26 27.09.2017 des Arbeitgebers Bundeswehr wie die Ausbildungsmöglichkeiten und finanzielle Sicherheit dar, sondern thematisiert auch die besonderen persönlichen Herausforderungen und Entwicklungschancen.

Abgerundet wurde der Abend durch einen Einblick in die Arbeit von NGO´s am Beispiel der Stiftung Asienhaus in Köln. Anschließend ging es noch zum gemeinsamen Abendessen in ein afrikanisches Restaurant.
Nach dem Morgenlob des Pastoralreferenten Klaus Spreckelmeier drehte sich in den Vorträgen der Journalisten und Publizisten Dr. Andreas Püttmann und Michael Mertes alles um die publizistische Verantwortung in einer leichtgläubigen und populistischen Welt. Anschaulich wurden die Begleiterscheinungen in Form von „Informationsblasen“ in den sozialen Medien beschrieben.
Alle Vorträge gaben den Teilnehmern wertvolle Impulse für ihr eigenes Handeln als Vorgesetzter und Staatsbürger in Uniform, immer auch vor einem christlichen Hintergrund reflektierend.

Am Ende waren sich die 17 Teilnehmer einig, dass das neue Konzept der Akademietagung fortgeführt werden sollte. Besonders positiv hervorgehoben wurde die Auswahl und Qualität der Referenten, die vielen lebendigen Diskussionen und die Arbeit an einem übergeordneten Thema.
Dr. Michael Hartlieb, Referent der Thomas-Morus-Akademie und Oberst i.G. Albert Hecht, Bereichsvorsitzender GKS West bedankten sich bei den Teilnehmern und freuen sich auf eine baldige Fortsetzung der Veranstaltungsreihe.
Text und Bilder: Marian Schiebilski

 GKS bei der der 59. Internationalen Soldatenwallfahrt in Lourdes

Zum Thema „Grenzsituationen – Menschenleben opfern, um Menschenleben zu retten?“  fürte die GKS ein Modul, unter der Leitung von Oberst i.G. Albert Hecht durch

Modul Terror2Die Teilnahmer diskutierten über mögliche Beurteilungen und ihre Gründe

Bild: HTHB